Nähzimmer…

In der neuen Wohnung habe ich wieder ein Nähzimmer. Leider ist es ca. 1 qm kleiner als mein vorheriges. Ich habe ein paar kleinere Schränkchen aussortiert und dafür zwei größere Schränke, die bisher im Keller standen, ins Zimmer gestellt. Außerdem kam der dunkelbraune Schreibtisch raus und statt dessen habe ich eine Arbeitsplatte, die wir letztes Jahr eingelagert haben, als Nähtisch aufgestellt. Leider biegt sich die Platte aufgrund der Lagerung durch. Mal sehen, ob ich diese wieder sanft gerade richten kann. Wenn nicht, dann ist das auch kein großes Drama, denn diese Platten sind bei Ikea recht günstig.

Unter den Nähtisch will ich links noch ein Alex Schubladenelement für den ganzen Kleinkram aufstellen. Der Fernseher, der bisher im Schlafzimmer ein nutzloses Dasein gefristet hatte, wird an die Wand montiert, damit er aus dem Weg ist, und über dem „neuen“ Zuschneide-/Bügeltisch (ehemals Nähtisch) wird noch ein Regal installiert, auf dem die ganzen Pappschachteln mit dem Nähzubehör wie Reißverschlüsse, Borten etc. ihren Platz finden. Denn diese Schachteln verwahre ich im Moment in den beiden Schränken, allerdings nehmen sie dort viel zu viel Stauraum weg, da sie natürlich nur suboptimal in die Regalfächer passen.

Zum Einzug ins neue Nähzimmer habe ich mir eine Bügelmatte und eine große Zuschneidematte (60x90cm) gegönnt. Ich bin mal gespannt, was die Matten taugen, denn die Zuschneidematte war mit knapp 35 Euro wirklich günstig. Aber sie hatte gute Kritiken und ich habe sie über einen bekannten Nähzubehör-Händler aus Aschaffenburg bestellt. Erfreulicherweise riecht die Matte auch kaum, daher hoffe ich, dass die Qualität dann auch gut sein wird. Ich hatte mir ja mal eine drehbare kleine Zuschneidematte von Olfa gekauft, die stinkt immer noch Jahre später nach Chemikalien. Die will ich ohne Handschuhe am liebsten gar nicht anfassen…

Die Ordner mit den Bürounterlagen haben einen anderen Platz in der Wohnung gefunden, dafür ist nun die Wolle in den Kisten unter dem Zuschneidetisch aufbewahrt. Das ganze Büromaterial ist im Schränkchen unter dem Drucker verstaut, der nun auch einen neuen Platz gefunden hat. Alles in allem bin ich schon recht zufrieden, auch wenn das Ordnen und Sortieren bei der Hitze absolut keinen Spaß macht…

 

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Schrankgrün – oder: Meine Erfahrung mit Luxusfarben Teil II

Nun habe ich auch das Nähzimmer fertig gestrichen. Es wurde dann doch dieses zarte Lindgrün „Cupboard Green“ von Little Greene. Schon die Farbprobe hatte mich begeistert und ich hatte lange gezögert, ob ich diese oder eine andere Farbe nehme. Zum Glück habe ich mich für diese entschieden, denn die Farbe ist ein Traum. Sie ist nicht ganz so spritzfrei wie die Farbe von Farrow & Ball, aber das Spritzen war hier auch nur minimal. – Ich habe ein paar ganz winzige Tüpfchen auf den Oberarmen, aber sie kleckst nicht und es gibt auch keine Nasen o.ä. Schon der 1. Anstrich war fast deckend. – Kurz hatte ich daran gezweifelt, ob die Menge ausreicht, aber ich habe von dem 5l-Eimer jetzt noch etwa 1/3 übrig, obwohl ich auch hier 2x gestrichen habe. Leider hat auch hier das Frogtape nicht gehalten, was es versprochen hat. Ich habe an der Kante zur Raufaser tapezierten Decke ein paar unschöne Punkte und leider hat sich das Acryl, mit dem die Fußleisten befestigt sind, in den Ecken etwas vollgesogen. Doch das fällt sicher nicht auf – oder zumindest nur mir.

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Der Frühstücksraum – oder: meine Erfahrung mit Luxusfarben Teil I

Im vorherigen Beitrag habe ich schon geschrieben, dass ich in der neuen Küche mit einer Luxusfarbe streiche. Luxus, weil sie recht teuer ist und recht aufwändig ist zum Streichen. Denn die Farbe von Farrow & Ball soll zweimal gestrichen werden. Das war bei dieser Farbe auch nötig, allerdings habe ich nun nach dem Auftrocknen gesehen, dass auch der 2. Anstrich nicht vollständig deckt. Ob das daran liegt, weil ich nicht – wie von F&B empfohlen, grundiert habe, oder weil der 1. Anstrich so fleckig war, oder weil die jungfräuliche Wand vorher nur 2x mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen worden war, ich weiß es nicht. Jedenfalls bemerkt man die helleren Stellen nur, wenn man ca. 30cm von der Wand entfernt ist. Ob mich das dann beim Frühstücken stören wird, bleibt abzuwarten. Der 2,5l Farbtopf ist jedenfalls nur halb leer – die Farbe ist sehr ergiebig – und ich könnte bei Bedarf noch einmal drüber streichen.

Würde ich die Farbei wieder kaufen? Ja. Auch wenn ich mit der Deckkraft nicht 100% zufrieden bin, was aber wahrscheinlich an meiner laienhaften Malkunst liegt, würde ich die knapp 90 Euro für die Farbe wieder investieren. Sie tropft wirklich überhaupt nicht und die Farbtiefe ist ein Traum. Ich konnte mir das ja bisher nicht vorstellen, bin ich doch nur die Baumarkt-Farben gewohnt. Aber Alpina oder Schöner Wohnen kann da einfach nicht mithalten. – Und nein, ich verdiene weder etwas an diesem Blogbeitrag noch werde ich gesponsert oder ähnliches. ;)

Gestrichen habe ich 2x mit der Farbe Breakfast Room Green von Farrow & Ball in der Modern Emulsion. Am Dienstag kommt dann die neue Küche, ich freu mich mega. :) Und ab Dienstag habe ich dann fast 4 Wochen Urlaub, ist das nicht herrlich? Dann kann ich ganz fleißig den Rest der Sachen einpacken, am 10. rollt dann der Umzugswagen…

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Umzugsstress…

Die Koffer sind schon halb gepackt, bald geht es los in die neue Wohnung. Bis dahin ist noch viel zu tun. Küche, Keller und diverse Kleinigkeiten wollen noch verpackt oder verkauft werden. Aber ich habe endlich die Wandfarben für meine neue Wohnung bekommen und heute mit dem Malern begonnen.

Farrow &Ball Breakfast Room Green, 1. Anstrich. Das soll wohl so fleckig sein. ;-) Wird i. d. R. 2x gestrichen. Modern Emulsion, das heißt, das ist besonders strapazierfähig und gut geeignet für die Küche. Das Streichen war ein Traum, nix getropft etc. – Morgen mache ich den 2. Anstrich, die Farbrollen sind gut in Folie verpackt, so dass ich sie nicht auswaschen musste.

Aber ich weiß nun, was ich dringend noch beim Obi morgen kaufen muss – eine größere Farbschale…

Jedenfalls werden in der Küche nur diese beiden Wände gestrichen, die anderen Wände sind mit der hellen Küche voll. Zu Magnolie-Fronten und Wild Oak-Arbeitsplatte wird das Grün bestimmt gut aussehen. :)

Im Nähzimmer habe ich auch schon den 1. Anstrich mit Little Greene in der Farbe Cupboard Green (ein zartes Lindgrün) gemacht, aber es war dann kurz vor 22.00 Uhr, als ich endlich fertig war und da ich noch keine Lampen in der neuen Wohnung habe, war es dann schon fast finster. Morgen mache ich mal Fotos.

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Es wird wohnlich

In den letzten Wochen hat sich viel an der neuen Wohnung getan. Zeit, sich selbst endlich ernsthaft mit der neuen Inneneinrichtung auseinanderzusetzen. Dazu gehören natürlich auch die Wandfarben. Ich mag keine weißen Wände. Zwar sind durch meine Quilts etc. schon viele bunte Dinge in der Wohnung, aber ich möchte dennoch keine sterilen weißen Wände. Außerdem kommen die schicken weißen Fußleisten dann erst richtig zur Geltung – ebenso wie Stuckleisten an der Decke, die ich irgendwann anbringen möchte-, wenn die Wände nicht auch weiß sind. Als ich gestern mit dem Küchenbauer zum Ausmessen in die Wohnung gegangen bin, konnte ich gar nicht aufhören zu grinsen. Ich liebe mein Parkett. Es hat genau die richtige Farbe. Mit den Zier-Fußleisten sieht es richtig schick aus. Ich kann es kaum erwarten einzuziehen!

Die passenden Wandfarben zu finden, ist für mich ziemlich schwer. Ich habe sehr unterschiedliche Möbel, da ist es schwierig das passende zu finden. Da ich vorerst die grünen Polstermöbel nicht ersetzen kann, muss die Wandfarbe im Wohnzimmer nicht nur zu maigrünem Sofa und Sessel passen, sondern auch zu meinem „neuen alten“ Gründerzeitsofa, das ich aus meinem Elternhaus geerbt habe. Das macht es nicht einfacher…

Ich habe mich entschieden in der eigenen Wohnung auf hochwertige Wandfarbe zu setzen. Daher habe ich mir Proben von Farrow & Ball sowie Little Greene zuschicken lassen. Der nächste Schritt wird sein weißes Papier zu bepinseln und dieses an die Möbel zu halten bzw. in der neuen Wohnung an die Wände zu halten. Natürlich sind diese Farben deutlich teurer als die, die man im Baumarkt bekommt. Deswegen ja auch die Probedosen. Mal sehen, ob die Farben wirklich halten, was sie versprechen…

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